Mittwoch, 12. April 2017

Aitutaki 1.Teil

Nachdem wir in Rarotonga- ohne unser Frühstück bekommen zu haben - zum Flughafen gebracht wurden, kletterten wir in die kleine Maschine nach Aitutaki. 

Es war bewölkt und bald schüttete es nur noch wie aus Kübeln. Der Flug dauerte ja nur eine knappe Stunde und die Stewardess hatte so ein unglaubliches Lächeln im Gesicht, dass es fast wie festgeschraubt wirkte. Im strömenden Regen landeten wir und wurden mit duftenden Blumenketten begrüßt. 
Das Tamanu Beach Resort liegt nur wenige Minuten vom Flughafen entfernt und die Zeit, die überbrückt werden musste, bis unser Zimmer fertig war, füllte der Manager Nick Henry mit einem sehr interessanten Bericht über eine Waka Tour von Tahiti nach San Francisco. Ein reicher deutscher Unternehmer - Dieter Paulmann- hat den Bau von traditionellen polynesischen Booten gesponsert und will damit die traditionelle Seefahrt und den Zusammenhalt der Polynesischen Volksgruppen fördern und auch auf die zunehmende Zerstörung des pazifischen Lebensraums hinweisen. 7 Wakas waren zwei Jahre lang unterwegs und haben mithilfe traditioneller Navigation ihren Weg gefunden. Die Navigatoren haben während der Reise ihr Wissen an mitreisende Seeleute weitergegeben. Während der Tour ist der Zusammenhalt zwischen Fidschianern, Tahitianern, Cook-Isländern und den anderen teilnehmenden Inselgruppen stetig gewachsen und bei Teilstrecken wurden immer wieder Jugendliche mit an Bord genommen, die dadurch eine ganz neue " cultural awareness " erfahren haben. 
Das Steuerpaddel eines Wakas hängt jetzt im Restaurant vom Tamanu Beach Hotel. Der Regen war bald vorbei und so könnten wir die tropischen Temperaturen wieder unter blauem Himmel genießen. 

Der Pool, den wir nicht benutzt haben....


Unser Hüttchen - das Dach besteht im übrigen nicht aus romantischer Naturfaser , sondern schlicht aus Plastik...


Die Lagune rund um Aitutaki ist sehr flach und man kann fast überall stehen. Das Wasser ist angenehm warm - zu warm wahrscheinlich, weil auch hier die Korallenbleiche fortschreitet. Bei meinem ersten Schnorchelgang war ich einerseits begeistert vom klaren Wasser, andererseits aber auch etwas irritiert von den Unmengen an Seegurken, die den Meeresgrund bevölkern. Ziemlich ekelige Teile, die aber wohl alle organischen Bestandteile aus dem Sand filtern und " gefiltert " wieder ausscheiden. Bei der Recherche wurde ich von Wikipedia belehrt, dass 90 % der organischen Bestandteile des Tiefseebodens aus Seegurken besteht. 
Hier auf Aitutaki hätte ich ganz gern darauf verzichtet....

Im Unterschied zu Rarotonga haben wir hier ein Restaurant, in dem morgens ein Frühstücksbüffet aufgebaut wird. Das Frühstück ist auch wieder recht simpel- aber immerhin auch mit Birchermuesli - frischer Melone und Papaya und Vollkorntoast! Das sogenannte "cooked" breakfast konnte man kostenpflichtig dazu bestellen. 
An unserem zweiten Tag haben wir eine Bootstour zur One Foot Island gemacht und dabei die große Lagune etwas erkundet. Ein schöner Ausflug - zumal wir wegen einiger Absagen nur vier Leutchen im Boot waren und daher viel Ruhe und Muße hatten. Bei dieser Gelegenheit haben wir Andy und Gabi kennengelernt, die drei Nächte auf dieser einsamen Insel verbracht haben, in einem kleinen Häuschen ohne Strom, aber mit Hauskatze und vielen freilaufenden Hühnern, die es auf dem Atoll zuhauf gibt!


Andy und Gabi, die uns dann auf Rarotonga am Flughafen die Wartezeit verkürzt haben!
Bei der Schnorcheltour hatte selbst Konrad, der Nichtschnorchler seinen Spaß: Im klaren Wasser konnte er mit riesigen Fischen auf Tuchfühlung gehen, den Giant Trevally, die hier ganz entspannt an einem vorbeischwommen. 
Ich konnte jetzt auch meine erste Giant Clam fotografieren - eine schillernde Riesenmuschel!


Die Giant Clam


Die gestreiften Brüder habe ich im Verdacht, mich in die Hüfte gebissen zu haben, ich hatte jedenfalls eine kleine blutende Bisswunde!



Unterwasserwelt kann sehr schön bunt sein!
Meine Schwester hatte mir berichtet, dass auch direkt vor unserem Hotel Riesenmuscheln zu entdecken waren, es erwies sich aber als fast unmöglich die zu finden. Der Hotelmanager wusste nicht genau, wo sie war, ein australischer Gast hatte sie mit einem Kajak entdeckt, aber mit Schnorchel nicht wiedergefunden. Erst an unserem letzten Tag habe ich bei sehr guten Wasserbedingungen den entscheidenden Schnorchelgang gemacht und tatsächlich die Muschel dabei entdeckt. Ich war ziemlich stolz!



Und auch andere schöne Meerebewohner konnte ich noch finden!




Hier sieht man im Untergrund auch die Seegurken!









Donnerstag, 6. April 2017

Cook Islands

Nun haben wir schon fast eine Woche auf den Cook Islands hinter uns. Air New Zealand hat uns am 1.April sicher dorthin gebracht. Nach knappen vier Stunden Flug stiegen wir dann Abends am 31.3. aus dem Flieger - die Cooks liegen hinter der Datumsgrenze!
Nach der obligatorischen Begrüßung mit Blumenkränzen und Musik, brachte uns der Fahrer zum Royale Takitumu, unserer Bleibe für die nächsten 5 Tage.

Der Bungalow mit Lagunenblick ließ keine Wünsche offen, großzügig und mit Klimaanlage.

Am Samstag wären wir gern auf den Markt in Rarotonga gegangen, aber aufgrund unserer späten Ankunft und dem schlechten Busverkehr schafften wir es erst mittags nach Avaru. Rarotonga macht insgesamt einen etwas heruntergekommenen Eindruck, viele Häuser sind verfallen, schlecht in Schuss und wir haben auch einige aufgegebe Geschäfte gesehen.
Die Busfahrt war allerdings ein Erlebnis, Sitze aufgeschlitzt, Fenster zum Teil nicht vorhanden, aber immer gute Stimmung bei den Fahrgästen. Das Lunch im New Café war gut, die Temperaturen verhinderten aber längere Fußmärsche durch den Ort.
Am nächsten Tag habe ich dann die Lagune mit Schnorchel-Equipment erkundet und war doch angenehm überrascht wieviele bunte Fische zu sehen waren, trotz Korallenbleiche, die hier überall ihren Tribut gefordert hat...Vielleicht sollte Trump mal hierhin reisen, um sich über den Climate Change aufklären zu lassen.

Das Wetter verschlechterte sich zunehmend, es war zwar warm, aber bewölkt und regnerisch. In unserer Bleibe bekamen wir nur ein "tropical breakfast", was immer das auch heißen mochte. Mal hatten sie uns ganz vergessen, mal waren es nur drei rohe Eier ( zum Glück hatte ich sie vorher gedreht...). Unsere Wünsche nach Joghurt ohne Zucker oder Früchte wurde jedenfalls auch ignoriert, wir bekamen dann einfach gar keinen mehr....
Also deckten wir uns im Supermarkt des Örtchen mit ein paar Birnen und Tomaten ein und versuchten, so über die Runden zu kommen. Natürlich ist die Versorgung hier auf den Cooks schwierig, alle Lebensmittel werden aus Neuseeland eingeführt und sind entsprechend teuer, aber was dort im Supermarkt zu kaufen war, war wirklich armselig. Der Mindestlohn hier liegt bei etwa 6 NZD, damit kann man keine Familie ernähren und ein Polizist braucht schonmal einen Zweitjob als Fahrer beim Touristikunternehmen.....
Ein kleiner Shop in der Nähe unserer Unterkunft war allerdings noch eine Steigerung - hier gab es gar nichts Frisches, nur Fertiggerichte, Dosen etc. aber immerhin auch Haferflocken, die unser karges Frühstück etwas bereicherten.
Die Versorgungslage auf Rarotonga ist etwas kompliziert- zum Glück gibt es ein von Schotten geführtes Restaurant - was einen Fahrtdienst anbot. Dort im Vaima haben wir zweimal zu Abend gegessen und am letzten Abend sind wir zum Moana Sands gelaufen, wo wir unsere Mägen auch gut gefüllt haben.
Wie klein die Welt ist, haben wir auch wieder erlebt! Ein Großelternpaar aus Schottland verbrachte mit Tochter, Schwiegersohn und den beiden Enkelkindern die Ferien auf Rarotonga und das junge Elterpaar entpuppte sich als Stammgäste im La Famiglia in Whangarei. Sie waren ganz betroffen, als sie vom Verkauf hörten.....

Letzte Tage in NZ

Die letzten Tage in Okiato rauschten nur so vorbei - wir haben sie ausgefüllt mit einem herrlichen Abend in Omata - ein Weingut in der Nähe, wo es bei spektakulärer Aussicht leckere Pizzen und natürlich auch ein gutes Glass Wein gibt. Mit unserer neugewonnenen Freundin Elisabeth haben wir das erste Mal Abschied gefeiert....
Den zweiten Abschied hatten wir mit Annie und Elisabeth - es gab noch einmal Sashimi vom Schwertfisch, sehr delikat - und gute Gespräche bis weit nach Mitternacht.
Am letzten Nachmittag hat uns Annie dann noch eine private Führung durch den Garten von Helme und Kiki Heine gegeben. Fotos folgen demnächst....Ein traumhaftes Anwesen haben sich die Zwei in den letzten 30 Jahren dort aufgebaut, phantastisch!
Auf dem Weg nach Auckland haben wir Mark und Agnes in Whangarei noch einmal besucht, endlich haben sie einen Käufer für Ihr Café gefunden und nun muss Mark noch ein paar Monate für den neuen Besitzer arbeiten, nicht zuletzt, weil die beiden bis November noch für die Miete haften, vorher darf das Café nicht Pleite machen!
In Auckland haben wir dann für eine Nacht noch Obdach bei Marianne und Uli gefunden, auch hier gibt es Neuigkeiten: Ihr Haus ist auf dem Markt, und es kann sein, dass sie sich bald eine neue Bleibe suchen müssen...Für mich wäre diese Vorstellung ein Albtraum, Marianne sieht es eher pragmatisch, sie hofft auf eine bessere Küche.
Abends haben wir in einem kleinen, feinen französischen Restaurant gegessen, an einem Kratersee direkt in Auckland. Das Beuf Bourginons ( wie schreibt sich das?) war köstlich und die Stimmung sehr friedvoll.
Fotos folgen, sobald ich wieder stabiles Netz habe!

Freitag, 31. März 2017

Im Pompallier Haus

Mit Karl- Heinz haben wir auch das Pompallierhaus in Russell besucht- von dort wurde die Christianisierung Neuseelands im 19.Jahrhundert vorangetrieben. Ein französischer Bischof ließ die Bibel in Maori übersetzen und hat in diesem Haus von der Lederherstellung bis zum Bibeldruck alles produzieren lassen. Zu Demonstrationszwecken wird dort heute noch Leder gegerbt und die Druckpresse funktioniert auch noch immer.



Freiwillige vor - war klar, dass ich hier Hand anlegen musste



In schönem Garten gelegen, das Pompallier-Haus



Die Druckpresse


Unser Guide


Vorrichtung zum Spalten der Häute


Und ja, sie druckt noch


So wurden die Bibeln gebunden




Mumifizierte Schiffsratten 


Donnerstag, 23. März 2017

Die Creamtour

Am letzten Wochenende hatten wir Besuch aus Australien. Mein Meisterschulkollege Karl-Heinz Schott hat uns in unserem kleinen Paradies besucht und auch etwas besseres Wetter mitgebracht. Unsere Freundin Elisabeth hatte eine wunderbare Idee - es gibt hier die Möglichkeit mit einem großen Katamaran die Bay of Islands zu befahren und nach ihren Worten "war man nicht hier," wenn man diese Tour nicht mitgemacht hat....
Die Creamtour war in früherer Zeit eine reine Versorgungsfahrt - die " Cream", also Milch wurden von den verstreuten landwirtschaftlichen Betrieben per Schiff abgeholt und dann zur Weiterverarbeitung auf das Festland gebracht. Dabei bekamen die Bauern auch die Post und andere Produkte gebracht, die für ihr Leben fernab der Zivilisation notwendig waren. Heute ist dies Tour ein Touristenvergnügen - man kann das Schwimmen mit Delphine buchen und insgesamt steht die Natur - und Meeresbeobachtung im Vordergrund.
Morgens um 9:30 ging die Fahrt vom Anleger los.

Da ist die Stimmung noch gut....


Das Wetter war zwar etwas durchwachsen, aber es blieb die ganze Zeit trocken und der Himmel bot immer wieder beeindruckende Schauspiele.


Wir hatten mit Bill einen sehr unterhaltsamen Kapitän, der über profundes Wissen - nicht nur über die Meeresbewohner, sondern auch über Land und Leute verfügt. So gab er mit dem ihm eigenen, manchmal etwas derben Humor viele Geschichten zum besten.


Besonders stolz war er, dass er uns auf dieser Tour zwei verschieden Arten von Delphinen zeigen konnte. Die Bottlenose-Dolphins hatten allerdings Jungtiere dabei, deshalb fiel das Schwimmen mit den Meeressäugern aus. Die Sterblichkeit bei jungen Delphinen liegt in den ersten beiden Lebensjahren bei über 40%. Da wäre es fahrlässig, die Kleinen mit uns Menschen zu konfrontieren, die den Tieren bei Berührung sogar Hautkrankheiten anhängen können.



Wir hatten leider nicht bedacht, dass Konrad schon bei leichten Schaukelbewegungen Probleme mit dem Magen bekommt und so hatte der Arme doch ganz schön zu leiden - für mich ging es alles ganz gut, weil die See sehr ruhig war.


Elisabeth - Karl - Konrad



Karl und ich :-)

Nach cirka 3 Stunden kam dann die- besonders von Konrad -  ersehnte Unterbrechung auf Urupukapuka machten wir eine Mittagspause - aber nicht, bevor nicht die jungen Wilden an Bord und ein Boat-Netting getestet hatten.


Ich war ganz froh, dass ich mir das verkniffen hatte......

Auf Urupukapuka hatten wir es schön, das Restaurant bot tolle Salate an und Karl und ich haben es uns während der Wartezeit nicht nehmen lassen, mal eben auf den Hausberg der Insel zu klettern...( ich war vollkommen aus der Puste, keine Kondition mehr!!) Dort oben hatten wir einen raumhaften Ausblick auf die Bay und Karl ließ sich hinreißen, laut darüber nachzudenken, ob man nicht auch in Neuseeland leben könne.....



Da geht einem schon a bisserl das Herz auf, oder?!
Die Tour ging nun munter weiter, vorbei an - in Neuseeland einzigartigen - Basaltsteinformationen und dann zum Leuchtturm am Ende des Cape Brett Tracks. Dort lebte früher der Leuchtturmwärter samt Familie vollkommen abgeschnitten von jeder Zivilisation. Vom Festland bei Rawhiti  laufen geübte Wanderer mindestens fünf Stunden, wir Normalsterbliche brauchen einen ganzen Tag. Es gab Zeiten, da liefen hier 14 (!) Kinder hier herum....


Die Basaltformationen - Black Rocks


Direkt an dieser kleinen Bucht lag ein Segelboot vor Anker - mit diesem Schiff kann man drei Tage auf See bei Vollpension die Bay of Islands erkunden...für seefeste Zeitgenossen bestimmt traumhaft schön!


Nun ging es dem nächsten Höhepunkt entgegen: Das " Hole in the Rock " An dieser Stelle hat das Meer einen Durchgang durch einen Felsen geschaffen, der so groß ist, dass bei guten Bedingungen auch Schiffe, wie das unsrige durchfahren können. Und wir hatten Glück! Mit großem Geschick - und viel Eigenlob hat Käptn Bill die Sache gedeichselt....Die Sensation wartete aber dann erst nach der Passage auf uns - eine Menge Seevögel auf dem Wasser signalisierten schon, dass etwas im Gange war...




Ich habe noch nie in meinem Leben soooo viele Fische auf einmal gesehen....Das Wasser kochte buchstäblich. Leider hatte ich nur die Kamera ohne Sucher dabei und im Display konnte ich kaum erkennen, was ich aufs Bild bekam....aber einen Eindruck bekommt man schon, oder?

Das war ein richtig toller Abschluss dieses wunderschönen Ausflugs und wir waren ( fast) alle ganz beseel, als wir nach sieben Stunden auf See wieder in Russell anlegten!

Dienstag, 14. März 2017

Donkey Bay

Endlich haben wir den ultimativen Badeplatz für uns entdeckt: Die Donkey Bay - von den Russllianern so genannt, weil das Stück Land einem italienischem Einwanderer, Antonio, gehört, der zwei Esel sein eigen nennt. Antonio ist ein großer Anhänger der Freikörperkultur und deshalb ist dieser wunderschöne Strandabschnitt ganz offiziell den Nacktbadern vorbehalten. 
Neuseeland ist ja, was dieses Thema angeht, ebenso Diaspora, wie viele andere englisch geprägte Kulturen. Aber an diesem Strand trifft man auch alte Kiwi Paare, die das sehr bedauern und oft lange Wege auf sich nehmen, um endlich einmal nackt schwimmen zu gehen. Leider sind die Temperaturen nach heftigen Unwettern stark zurückgegangen und so können wir die späte  Entdeckung nicht mehr so ausnutzen, wie gewünscht!





Donnerstag, 2. März 2017

Besuch aus Whangarei


Am Wochenende hatten wir Besuch: Mark und Agnes sind am Sonntag Abend nach getaner Arbeit gekommen und haben sich mal angeschaut, wie wir hier die Zeit verbringen... Ich hatte eine Linsensuppe vorbereitet und die haben wir auf dem Balkon mit Appetit verputzt!
Montag haben sie ihren freien Tag und so haben wir nach ausgedehntem Frühstück noch einen Spaziergang in Russell machen können, bevor sie am Nachmittag wieder zurück mussten. Die beiden haben es nicht leicht, der Arbeitstag beginnt für Mark schon morgens um vier Uhr! Um sieben machen Sie das Café auf und dann geht es in einem durch bis 17:00! 
Mark hatte sogar seine Ukulele dabei und hat uns ein Ständchen gebracht- und ich hab auf der Geige mit gequietscht😉


               Päuschen in Russell


  Sieht schon erschöpft aus, der Arme!

Abschied von Moni

Wir hatten uns schon sooo an sie gewöhnt: Moni Kemmer, die seit Anfang  Dezember bei Annie gewohnt hat und so fleißig hier gearbeitet hat. Vor keiner Arbeit war sie zurückgeschreckt, ob sie Kies verteilt, Bäume abgesägt oder einfach "nur" Unkraut beseitigt hat, sie war immer aktiv! Zweimal in der Woche zusätzlich zum Yoga und dann noch anstrengende Wanderungen mitgemacht - Hut ab! Jetzt ist sie wieder zurück nach Deutschland geflogen und hat uns schmerzlich daran erinnert, dass auch unsere Zeit hier sich rasend schnell dem Ende nähert.... 
Zum Abschied gab es noch einen gemütlichen Abend mit Elisabeth und Susanne - und mit einer wahren Delikatesse: Jeff hatte einen Blue Marlin von 250 Kilo aus dem Wasser gezogen und dieser sogenannte " Gamefish" darf nicht verkauft, sondern muss selbst verarbeitet werden. Für uns hieß das Schwertfisch satt!! Als Sushi - unglaublich, wie lecker das sein kann - und als Steak. Auf diese Weise konnten wir den Abschied auch kulinarisch gut gestalten!


          Susanne - Elisabeth - Moni


         Wir lassen es uns schmecken!