Donnerstag, 23. Februar 2017

Paradiesische Zustände

Hier in der Bay of Islands herrschen tatsächlich paradiesische Zustände. Annies Garten beherbergt ein ganzes Teil vom Paradies. Und Konrad und ich haben das große Glück daran zu partizipieren!
Seit einigen Tagen hat der Feigenbaum entschieden, seine Früchte nach und nach reifen zu lassen und beglückt uns nun täglich mit seinen süßen Versprechen. 
Es ist ein Hochgenuss direkt vom Baum in die saftigen Früchte zu beißen- und es gibt noch mehr!

Bei meinem Gartenrundgang entdecke ich immer noch mehr Köstlichhkeiten - Trauben zum Beispiel 


und Tomaten - 


Aber auch Zitrusfrüchte an kleinen Bäumchen geben Ihr Letztes um zu reifen!



Ein dunkelblättriger Baum entpuppt sich als ein Macadamia - Nussbaum!


Und zu guter Letzt entdecke ich noch eine Bananenstaude, von Annie zum Nachreifen aufgehängt!


Herz und Gaumen, was brauchst du noch mehr?!!

Montag, 20. Februar 2017

Terasseneinweihung

In den letzten Wochen gab es hin und wieder Baulärm beim Aimeo Cottage - Annie hat sich eine Terasse pflastern lassen und nun, nach Fertigstellung,  war das ein schöner Anlass, ein kleines Fest zu veranstalten. Da auch Moni am 19.Februar ihren Geburtstag hatte, und am kommenden Sonntag - leider - wieder nach Deutschland abreist, gab es genug Anlässe zum Feiern!
Bis auf die Tatsache, dass ich dem Weißwein doch ein bisschen zu intensiv zugesprochen habe und deshalb am kommenden Tag ein Totalausfall war, war es ein schöner Abend mit netten und zum Teil sogar illustren Gästen - Helme Heine ( der Autor von vielen Kinderbüchern, wie " Freunde "- dessen Familienplaner sicher in vielen deutschen Küchen seinen festen Platz hat ) lebt seit vielen Jahren hier in Russell und kam mit seiner sehr sympathischen Frau Kikki.
Annie und Moni hatten alles wunderschön vorbereitet, nach neuseeländischer Tradition brachte so mancher Gast eine " Plate" mit und es gab es ein tolles Büffet. Das Geburtstagskind übernahm mit sichtlichem Spass den Grill und die letzten Gäste verließen die gastliche Stätte um 2 Uhr morgens...ich muss zugeben, dass ich auch dabei war, s.o.
Annie begrüßt ihre Gäste


Im Strandkorb Annies Freund Rolf

Tischdeko und Sonnenschutz 

Bananenblätter aus dem eigenen Garten

Die Grillmeisterin

Elisabeth - Moni - Sandra Frauenpower!

Moni und ihre Yogafreundin Sandra

Grumpies....

Helme schmeckt´s

Annie arrangiert das Nachtisch Büffet


Und immer wieder - Moni am Grill!

Die Dog-Show

Wer sich in anglophilen Gegenden aufhält, wird irgendwann mit dem sehr speziellen Verhältnis konfrontiert, was die Beziehung zwischen Hund und Mensch angeht....Hier in Russell drückt sich das aus in der alljährlich stattfindenden " Dog - Show " während der sich Herrchen, Frauchen und Hund in den verschiedensten Kategorien messen können:
Der hübscheste weibliche, bzw. männliche Hund - der Hund, der die tollsten Kunststücke macht - der Hund der sich am besten von Kindern führen lässt - der Hund der am schönsten mit dem Schwanz wackelt....
Diese Herausforderungen lassen sich die Russelianer nicht entgehen und zum Teil bekommt man das Gefühl, dass es hier zugeht, wie in Ascot!

  Die Kleinsten tragen zumindest ihre Stoffhündchen herum


1.Preis, da kann Frauchen stolz sein, der Partnerlook des Pudels hat 6 Stunden Arbeit gekostet...


Konrad und Moni brauchen mal ein Päuschen

Warten auf den großen Moment



Annie und Sandra begutachten die Lage


Und in den Pausen gibt es Oldies von Oldies

Endlich Regen...auf nach Whangarei!

Nach mehr als vier Wochen ununterbrochenem Sonnenschein hat es ab dem 10. Februar endlich mal geregnet - die beiden Wassertanks sind jetzt voll und wir können duschen, ohne uns wegen Wassermangels zu sorgen. Das bedeckte Wetter haben wir uns zunutze gemacht und sind nach Whangarei gefahren, um unsere Freunde Mark und Agnes zu besuchen. Es ist eine gute Stunde Autofahrt bis in die Stadt und dann noch einmal eine Dreiviertelstunde bis nach Whangarei Heads, wo die beiden ein Häuschen in der Einsamkeit gemietet haben.

                                           Konrad in der großzügigen Wohnküche

                                                     Panoramablick aus dem Fenster

                                                   Interessante Sukkulenten


In Whangarei nutzten wir die Zeit für einen Besuch im Hub - des Museums am Hafenbecken. Es läuft gerade eine Ausstellung einer deutschstämmigen Künstlerin, die Ihre Einsichten in die Welt der Mikroskope in  sehr bunte Skulpturen und Bilder umgesetzt hat.







 Bei Agnes und Mark entdeckten wir dann noch eine Skulptur der besonderen Art, die einmal mehr bestätigt, dass die Kiwis ein ziemlich historisches Verhältnis zu Deutschland und den Deutschen umtreibt - aber zum Glück nicht humorfrei!


                                       Das Gastgeschenk eines Töpfers an Mark....

Dienstag, 7. Februar 2017

Waitangi Day

Am 6.Februar feiert Neuseeland den Vertragsabschluss von Waitangi, den Treaty of Waitangi, der das Gründungsdokument von Neuseelands Staatlichkeit darstellt und gleichzeitig seinen Status als Britische Kolonie dokumentiert. Übersetzungsfehler hatten dazu geführt, dass Maori auch nach Vertragsabschluss enteignet werden konnten und erst seit 1975 gibt es eine Institution in Neuseeland, bei der Maori Rechtsansprüche aus dem Vertrag anmelden können- das Waitangi Tribunal.
2008 wurde eine Übereinkunft getroffen, aus der die Neuseeländische Regierung den Maori rund 243 Mio Euro Entschädigung zahlte, die sich aus den Verletzungen des Treaty of Waitangi ergaben.
Da wir uns in unmittelbarer Nähe zum Treaty Ground befinden, habe ich mich gefreut, die Feierlichkeiten aus nächster Nähe erleben zu dürfen und so sind Moni und ich am Morgen mit der kleinen Fähre übergesetzt. Hier einige optische Eindrücke!


 Tattoos sind in NZ Standard, solch kunstvolle sieht man allerdings nicht so oft!


 Der Maorichor hatte richtig Spass und hat mit Inbrunst gesungen...



Die Männer ließen es sich nicht nehmen, einen Haka aufzuführen 


 Und hier das Kontrastprogramm - weiß gekleidete Naviangehörige standen still und steif, bis um Punkt 12:0 mittags das Kanonenboot die Salutschüsse losließ und die Blaskapelle das obligatorische: God save the Queen anstimmte!


 Dieser Officer war nun ein gelungenes (?) Beispiel für die Vermischung der Kulturen, sein Moko im Gesicht war nicht nur hingeschminkt!




 Dass er sich dann herzlich mit den Rastafari umarmte, war schön! Bob Marleys Geburtstag ist auch der 6.Februar und so hörte man immer wieder Reggaeklänge





 Dieser Maori hatte es mir besonders angetan, die folgenden Bilder zeigen, warum (-;






Dieses Waka steht das ganze Jahr über in einem Unterstand, dort hatte ich es 2008 schon einmal fotografiert. Am 6.Februar wird es aber zu Wasser gelassen und später dann mit Muskelkraft wieder herausgezogen...