Donnerstag, 6. April 2017

Cook Islands

Nun haben wir schon fast eine Woche auf den Cook Islands hinter uns. Air New Zealand hat uns am 1.April sicher dorthin gebracht. Nach knappen vier Stunden Flug stiegen wir dann Abends am 31.3. aus dem Flieger - die Cooks liegen hinter der Datumsgrenze!
Nach der obligatorischen Begrüßung mit Blumenkränzen und Musik, brachte uns der Fahrer zum Royale Takitumu, unserer Bleibe für die nächsten 5 Tage.

Der Bungalow mit Lagunenblick ließ keine Wünsche offen, großzügig und mit Klimaanlage.

Am Samstag wären wir gern auf den Markt in Rarotonga gegangen, aber aufgrund unserer späten Ankunft und dem schlechten Busverkehr schafften wir es erst mittags nach Avaru. Rarotonga macht insgesamt einen etwas heruntergekommenen Eindruck, viele Häuser sind verfallen, schlecht in Schuss und wir haben auch einige aufgegebe Geschäfte gesehen.
Die Busfahrt war allerdings ein Erlebnis, Sitze aufgeschlitzt, Fenster zum Teil nicht vorhanden, aber immer gute Stimmung bei den Fahrgästen. Das Lunch im New Café war gut, die Temperaturen verhinderten aber längere Fußmärsche durch den Ort.
Am nächsten Tag habe ich dann die Lagune mit Schnorchel-Equipment erkundet und war doch angenehm überrascht wieviele bunte Fische zu sehen waren, trotz Korallenbleiche, die hier überall ihren Tribut gefordert hat...Vielleicht sollte Trump mal hierhin reisen, um sich über den Climate Change aufklären zu lassen.

Das Wetter verschlechterte sich zunehmend, es war zwar warm, aber bewölkt und regnerisch. In unserer Bleibe bekamen wir nur ein "tropical breakfast", was immer das auch heißen mochte. Mal hatten sie uns ganz vergessen, mal waren es nur drei rohe Eier ( zum Glück hatte ich sie vorher gedreht...). Unsere Wünsche nach Joghurt ohne Zucker oder Früchte wurde jedenfalls auch ignoriert, wir bekamen dann einfach gar keinen mehr....
Also deckten wir uns im Supermarkt des Örtchen mit ein paar Birnen und Tomaten ein und versuchten, so über die Runden zu kommen. Natürlich ist die Versorgung hier auf den Cooks schwierig, alle Lebensmittel werden aus Neuseeland eingeführt und sind entsprechend teuer, aber was dort im Supermarkt zu kaufen war, war wirklich armselig. Der Mindestlohn hier liegt bei etwa 6 NZD, damit kann man keine Familie ernähren und ein Polizist braucht schonmal einen Zweitjob als Fahrer beim Touristikunternehmen.....
Ein kleiner Shop in der Nähe unserer Unterkunft war allerdings noch eine Steigerung - hier gab es gar nichts Frisches, nur Fertiggerichte, Dosen etc. aber immerhin auch Haferflocken, die unser karges Frühstück etwas bereicherten.
Die Versorgungslage auf Rarotonga ist etwas kompliziert- zum Glück gibt es ein von Schotten geführtes Restaurant - was einen Fahrtdienst anbot. Dort im Vaima haben wir zweimal zu Abend gegessen und am letzten Abend sind wir zum Moana Sands gelaufen, wo wir unsere Mägen auch gut gefüllt haben.
Wie klein die Welt ist, haben wir auch wieder erlebt! Ein Großelternpaar aus Schottland verbrachte mit Tochter, Schwiegersohn und den beiden Enkelkindern die Ferien auf Rarotonga und das junge Elterpaar entpuppte sich als Stammgäste im La Famiglia in Whangarei. Sie waren ganz betroffen, als sie vom Verkauf hörten.....

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